Initiative Ambulante Versorgungslücken bittet um Unterschriften für Petition

Seit Einführung der Fallpauschalen haben sich die Liegezeiten der Patienten in den Krankenhäusern drastisch verkürzt. Patienten werden in die eigene Häuslichkeit entlassen, die oft noch einen hohen Pflege- und Betreuungsbedarf haben. Gerade für ältere und alleinstehende Menschen kann diese Situation zu einer „Versorgungslücke“ führen, denn die meisten Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine ambulante Pflege nach einem Krankenhausaufenthalt nicht.

Die Initiative Ambulante Versorgungslücke hat sich im letzten Jahr gegründet, um auf dieses Problem aufmerksam zu machen. Ziel ist, den §37
(1) SGB V so zu ändern, dass häusliche Pflege nach einem Krankenhausaufenthalt, nach Operationen oder ambulanten Therapien eine gesetzliche Regelleistung wird. Initiatorin Elsbeth Rütten und ihre Mitstreiter sammeln deshalb bereits seit mehreren Wochen Unterschriften, um eine Petition auf den Weg zu bringen.

Ab dem 4. Mai 2009 können Menschen das Anliegen der Bremer Gruppe Ambulante Versorgungslücken unterstützen und auf der WebSite des Deutschen Bundestages die Petition auch virtuell unterzeichnen. „Mindestens 50.000 UnterstützerInnen müssen sich in den nächsten drei Wochen der Petition anschließen, um das Thema nachhaltig auf die politische Agenda zu setzen“ betont Elsbeth Rütten, die Sprecherin der Gruppe. Bisher sind bundesweit ca. 10.000 Unterschriften zusammen gekommen.
Der Paritätische Bremen unterstützt die Initiative und bittet um Unterschriften für die Petition
Unterschreiben können Sie hier
http://www.bundestag.de/petitionen.html
Weitere Infos erhalten Sie unter http://ambulante-versorgungsluecke.de/index.html

Herzliche Grüße

Anke Teebken (Referentin für Öffentlichkeitsarbeit) Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband Landesverband Bremen e. V.
Eduard-Grunow-Str. 24, 28203 Bremen